Es ist dunkel im Saal. Stille breitet sich aus, dann setzt leise Musik ein. Auf der Bühne leuchtet ein Scheinwerfer auf und in den Lichtkegel tritt eine wunderschöne Frau… und kurz darauf geht irgendetwas schief, bei mir zumindest.

Burlesque, was ist das eigentlich?

Unter Burlesque verstand man ursprünglich kurze parodistische theatralische Darstellungen, die seit dem 16. Jahrhundert in Europa für Kurzweil sorgten. Die ersten Hüllen fielen aber erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Was man heutzutage auf den Bühnen der Welt bewundern darf ist eine neue Form von Burlesque. Die „New Burlesque“ entwickelte sich in den 1990er Jahren und dient primär dem Amüsement, weniger der erotischen Animation. Es gibt in ihr so viele Spielarten und Abwandlungen wie es Tänzerinnen gibt, denn der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich bediene mich einer Symbiose aus Altem und Neuem. Neben den heute „obligatorischen“ Grundelementen - Federn, Glitter und (ein wenig) nackter Haut - tauche ich ein in die Welt der Folklore, der Märchen und vor allem der Ausgelassenheit.

Auf den ersten Blick mag diese kleine Fee mystisch und geheimnisvoll wirken.
Bei näherem Hinschauen offenbart sich, dass das bei Weitem noch nicht alles ist. Mit Slapstick, Stummfilmhumor und Bühnenzauber verführe ich mein Publikum auf komödiantische Weise.